Brillen & Sehhilfen ... für gutes Sehen!

Google-Brille
Google-Brille
(Infografik)

Die Ratgeber-Website "Brillen & Sehhilfen" bietet Informationen rund um die Themen Sehen und Sehhilfen, vorrangig Brillen. Eine Sehhilfe ist ein optisches oder elektro-optisches Gerät, mit dem man die Sehfähigkeit verbessern oder eine Fehlsichtigkeit korrigieren kann. In den meisten Fällen wird diese optische Korrektur mit Hilfe einer oder mehrerer speziell geformter Linsen erzielt. Korrekturlinsen, die von einem Gestell gehalten werden, nennt man Brillen.

Wer vorhat, eine neue Brille zu kaufen, findet hier ebenso hilfreiche Informationen wie jemand, der Probleme mit dem Sehen hat. In Deutschland sind fast zwei Drittel der Menschen von einer Sehschwäche betroffen. Im Jahr 2013 planen über drei Millionen Deutsche, sich eine neue Brille mit Sehschwächekorrektur zu kaufen. Hinzu kommen ca. 2,7 Millionen Menschen, die sich eine Lesebrille kaufen wollen. Grund genug, mit dieser Website ein Informationsbedürfnis zu befriedigen und den Kaufprozess zu unterstützen. Mehr statistische Zahlen:

Aktuell: Brillen von Polo Ralph Lauren

Probleme mit der Sehschärfe - Verbreitete Sehschwächen

menschliches Auge
menschliches Auge

In aller Regel bemerkt man im Alltag, dass man Probleme mit dem Sehen hat: die Sehstärke (Visus) nimmt ab und man erkennt bestimmte Dinge nicht mehr richtig scharf. Am weitesten verbreitet sind Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) und die Altersweitsichtigkeit. All diese Fehlsichtigkeiten (Ametropien) lassen sich heutzutage ohne Probleme mit einer Sehhilfe (Brille oder Kontaktlinsen) ausgleichen.

Kurzsichtige Menschen haben dabei Probleme damit, Autokennzeichen oder Straßennamen zu erkennen. Bei weitsichtigen Menschen ist es umgekehrt: sie haben Probleme, Dinge, die nahe am Auge sind, scharf zu sehen, zum Beispiel beim Lesen. Weitsichtigkeit und Kurzsichtigkeit werden durch die physiologische Verformung des Augapfels hervorgerufen. Diese entwickelt sich meist schleichend. In aller Regel kann man geringe Defizite bei der Sehschärfe auch durch Zusammenziehen der Augen ausgleichen. Daher bemerkt man es am Anfang gar nicht. Allerdings kann dieses übermäßige Anspannen der Augenmuskulatur zu Kopfschmerzen führen.

Die Ursache für Astigmatismus ("Stabsichtigkeit") ist eine Hornhautverkrümmung. Die Folge ist nicht eine gleichförmige Unschärfe, sondern eine achsen-verschobene. Auch Astigmatismus lässt sich mit einer speziellen Brille korrigieren, so dass man wieder normal scharf sehen kann.

Besonders ältere Menschen sind von der weit verbreiteten Altersweitsichtigkeit betroffen. Die Ursache ist eine nachlassende Kraft der Muskeln im Auge, die für die dynamische Steuerung der Augenlinse verantwortlich sind (Akkommodation). Die nachlassende Akkommodation basiert auf der Verfestigung der Augenlinse - ein vollkommen natürlicher Alterungsprozess. Altersweitsichtigkeit kann gut mit einer Lesebrille korrigiert werden.

Das folgende Video zeigt, wie eine Brille bestimmte Fehlsichtigkeiten (in diesem Fall eine Kurzsichtigkeit) korrigieren kann:

Vom Sehtest zur Brille

Grundlage dieser Website ist die Frage: "Wie funktioniert das Auge". Es wird beschrieben, wie ein menschliches Auge aufgebaut ist und was beim "Sehen" passiert. Die einzelnen Sehschwächen können auf dieser Basis gut erklärt werden.

Aufbau des Auges
Aufbau des Auges, Bestandteile

Daneben finden Sie hier eine Reihe von Sehtests, mit denen man selber ermitteln kann, ob eine bzw. welche Fehlsichtigkeit vorliegt. Wenn Sie eine solche Fehlsichtigkeit bei einem online-Sehtest festgestwellt haben, sollten Sie allerdings dennoch auf jeden Fall einen Optiker oder Augenarzt aufsuchen. Dort wird die Sehschwäche exakt diagnostiziert - und Sie erhalten einen Brillenpass, in dem die Dioptrie-Werte eingetragen sind.

Mit dem Brillenpass kann man dann entweder eine Brille beim Optiker um die Ecke kaufen - oder, dem Internet sei Dank, seit einiger Zeit auch bei einem Online-Optiker online bestellen. Dabei gibt es eine Reihe von Dingen zu bedenken, die auf diesen Seiten beschrieben werden (Material, Gewicht, Ästethik, Verträglichkeit, Bruch-Stabilität etc.)

Brillen Unterschiede

Man unterscheidet Brillen nach der Art ihres Gestells bzw. des Brillenrahmens. Vollrandbrillen besitzen einen durchgehenden Rand, der das Brillenglas vollständig umschließt. Bei Halbrandbrillen ist nur ein Teil des Brillenglases umschlossen, meist der obere Brillenrand (bei Lesebrillen allerdings meist der untere Rand). Wenn die Brille sehr dezent und zurückhaltend wirken soll, empfiehlt es sich, eine randlose Brille (auch rahmenlose Brille) zu wählen, die optisch unauffällig ist.

Randlose Brille
Randlose Brille

Eine Brille ist auch immer ein modisches Asseccoire. Über das Aussehen folgert man auf Stil und Charakter eines Menschen. Außerdem sollte eine Brille natürlich mit der Kopfform und den Gesichtszügen harmonieren. Viele Online-Brillenshops bieten inzwischen eine Brillenanprobe an.

Man sollte bedenken, dass ein Brillengestell ein Gewicht hat. Randlose Brillen sind am leichtesten, Halbrandbrillen etwas schwerer und Vollrand-Brillen am schwersten. Allerdings ist auch das Gewicht des Brillenglases zu bedenken. Auch wenn es beim ersten Brillen-Tragen noch nicht so richtig auffällt: das Gewicht einer Brille ist ein auf Dauer wichtiger Faktor. Wenn die Brille auf der Nase oder hinter den Ohren drückt, führt das zu einem unschönen Brillengefühl. Man sollte bei der Begutachtung der Modelle also nicht nur an die Ästethik und den Preis denken, sondern vor allem auch an die praktischen Dinge.

Brillenmodelle und -marken

Es gibt auf dem Brillenmarkt zahllose Modelle und Marken. Vom Massenanbieter bis hin zur Luxusbrille findet man alles. Dabei steht der Preis meist im Verhältnis zur Qualität, also Material und Verarbeitung. Während die Modelle eher eine ästhetische Entscheidung sind, bieten die Marken meist eine Anhaltspunkt für Qualität. Manche Modelle sind allerdings auch eng mit Brillenmarken bzw Modelabels verknüpft. Zu den bekanntesten Brillenmarken gehören Ray Ban, Oakley, Gucci, Adidas, Carrera, Lindberg, und Armani. Mehr dazu siehe Brillen.

Einstärkenbrillen

Wenn man von einer Brille spricht, meint man in aller Regel eine sog. Einstärkenbrille. Denn die meisten Menschen sind nur von einer Fehlsichtigkeit betroffen, die mit einer Einstärkenbrille korrigiert wird. Das Brillenglas wird jeweils so bearbeitet, dass es das Licht anschließend wieder exakt auf die Fovea, den Ort des schärfsten Sehen, fokussiert. Einstärkengläser sind einfacher herzustellen und deshalb deutlich kostengünstiger als Mehrstärkenbrillen.

Mehrstärkenbrillen

In dem besonderen Fall - der allerdings gar nicht so selten ist -, dass ein kurzsichtiger Mensch altersweitsichtig wird, heben sich beide Effekte leider nicht (bzw. nur in sehr seltenen Fällen) gegeneinander auf. Man ist dann sowohl von einer Kurzsichtigkeit als auch von einer Weitsichtigkeit betroffen. In dem Fall muss man sich entweder mit zwei Brillen arrangieren, oder man besorgt sich eine Mehrstärkenbrille. Dazu gehören Bifokalbrillen, Trifokalbrillen oder Gleitsichtbrillen.

Gleitsichtbrillen

Bei einer Gleitsichtbrille sind die unterschiedlichen Brechwinkel in einem Brillenglas verschmolzen. Der Übergang zwischen den Sehdistanz-Zonen ist fließend bzw. "gleitend". Gleitsichtbrillen sind anfangs gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit sehr praktisch. Mehr über Gleitsichtbrillen.

Gleitsichtbrille
Gleitsichtbrille

Lesebrillen

Bei den meisten Menschen lässt im Laufe der Jahre die Sehkraft nach. Die Augenlinse verfestigt sich, wodurch das Scharfsehen in der Nähe schwerer fällt. Die sich anschleichende Altersweitsichtigkeit bemerkt man meist beim Lesen. Irgendwann kann man die Buchstaben nicht mehr erkennen - nicht mal mehr am lang ausgestreckten Arm. Abhilfe schafft eine Lesebrille. Dabei ist es jedoch sinnvoll, nicht gleich nach dem erstbesten, billigen Modell aus einer Drogerie oder Supermärkten zu greifen. Diese sog. Fertiglesebrillen sind nicht echte Brillen, sondern bestenfalls "Notbrillen" - ein billiger Kompromiss. Bei längerer Nutzung schaden solche "Konfektionsbrillen" den Augen eher, als dass sie nutzten. Wer eine Lesebrille braucht, sollte sich bei einem Optiker gut beraten lassen - und lieber etwas mehr ausgeben. Es geht immerhin um die eigenen Augen.

Lesebrille
Lesebrille - ein beliebtes Modell von Porsche (P8801 A)

Sonnenbrillen

Fast alle Deutschen tragen eine Brille - selbst wenn sie keine Sehschwäche haben. Im Sommer schützen Sonnenbrillen die Auge vor übermäßiger Sonnen- und UV-Strahlung. Entsprechend der Nachfrage ist die Auswahl an Sonnenbrillen riesig. Man sollte bei Kauf einer Sonnenbrille beachten, dass nicht nur die Tönung der Brillengläser wichtig ist - auch die Wahl des richtigen Brillengestells ist für den optimalen Schutz wichtig. Eine Sonnenbrille ist mehr als nur ein modisches Asseccoire. Die bekannteste Sonnenbrillen-Kollektion stammt von Ray Ban. Mehr über Sonnenbrillen.

Sonnenbrille
Sonnenbrille

Beim Sonnenbrillen-Kauf gibt es vier wichtige Aspekte zu beachten:

Sportbrillen

An Sportbrillen werden meist "erweiterte Anforderungen" gestellt als an normale Alltagsbrillen. Sportbrillen müssen zunächst einmal modisch sein und Kraft und Dynamik ausstrahlen. Aus dem Grund bieten auch die meisten der bekannten Modelabels Sportbrillen in ihrem Sortiment an (z.B. Adidas, Nike, Puma, Carrera). Abe auch die klassischen Brillenhersteller wie Ray Ban oder Oakley haben Sportbrillen im Portefolio.

Neben dem modischen Aspekt kommen aber weitere Punkte hinzu, die man vor dem Kauf einer Sportbrille bedenken sollte:

Nerdbrillen

Besonders beliebt sind heute klassische Modelle. Dazu gehört zum Beispiel die Nerdbrille. Viele Prominente zeigen sich öffentlich mit Nerdbrillen, zum Beispiel Johnny Depp oder Justin Bieber. In den 60er Jahren waren Nerdbrillen eher Billigbrillen. In den 70er Jahren wurden Nerdbrillen häufig von Computer-Pionieren getragen (z.B. Bill Gates). So setzte sich ein Bild durch, nach dem ein Nerd ein technik-affiner Fachidiot sei. Dieses Image hat sich komplett gewandelt. Heute gelten Nerdbrillen als klassisch und modern, und gleichzeitig cool und selbstbewußt. Mehr über Nerdbrillen.

Kinderbrillen

Im Prinzip tragen Kinder die selben Brillen wie Erwachsene. Die Art der Sehschwächen sind vergleichbar. Allerdings sind bei Kinderbrillen einige Entscheidungskriterien etwas anders zu gewichten. Zum einen gehen Kinder häufiger sorgloser mit ihrer Brille um. Es ist ja auch richtig, wenn Kinder spielen und toben. Eine Brille rutscht dabei schon mal von der Nase. Es ist also ratsam, dass Kinderbrillen Bügel haben, die weit hinter die Ohren reichen. Auch das Brillenglas sollte kein Echtglas sein. Gerade für Kinder sind stabile Kunststoffgläser ratsam.

Desweiteren sollte man bedenken, dass viele Fehlsichtigkeiten des Auges sich während des Wachstums entwickeln. Es ist also häufig so, dass sich das Sehvermögen relativ schnell (innerhalb weniger Jahre) deutlich verändern kann. Es lohnt sich also meist nicht, Kinderbrillen als langfristige Investition zu betrachten. Ein stabiles Gestell mit langen Bügeln und Kunststoffgläser mit einfacher Entspiegelung (keine Superentspiegelung) sind meist ausreichend. Falls das Kind die Brille nicht dauerhaft tragen muss, ist ein stabiles Brillenetui sinnvoll.

Ganz wichtig! Wenn Ihr Kind eine Sehschwäche hat, gehen Sie zunächst zum Augenarzt oder wenigstens zu einem Optiker, bevor Sie den Kind eine neue Brille im Internet bestellen. Denn gerade Kinder bemerken oft nicht richtig, wenn die Brille nicht optimal ist. Und ein falsche Brille - zum Beispiel ein fehlerhafter Pupillenabstand oder veraltete Dioptriewerte - kann in der Wachstumsphase zu einer Verschlechterung der Sehkraft führen.

Wie funktioniert eine Brille?

Jeder Mensch hat eine natürlich Sehstärke (Visus). Bei Menschen mit Fehlsichtigkeiten / Sehschwäche kann man dieses durch eine Brille ausgleichen. Die Korrektur von Fehlsichtigkeiten geschieht mit Hilfe von Brillengläsern. Die Augenlinse funktioniert wie eine Sammellinse, das heißt sie fokussiert das Licht auf die Netzhaut. Falls das nicht korrekt funktioniert, können Brillengläser vor das Auge gesetzt werden, die die Differenz ausgleichen. Brillengläser sind Linsen, die die Brechkraft des Lichtes verändern. Die folgende Grafik veranschaulicht das Prinzip einer Sammellinse:

Sammellinse
Sammellinse

Brillenkauf beim Optiker - aber bei welchem?

Bis in die 70er Jahre waren Brillen verpönt. Brillen wurden von der Krankenkasse bezahlt. Dann kam der Optikermeister Günther Fielmann und revolutionierte das System. Er entwickelte zahlreiche Brillegestelle, die anders, modischer aussahen, und er startete eine großangelegte Werbekampagne, die bis heute wirkt ("Und mein Papa hat nicht einen Pfennig dazugezahlt!") Mit zahlreichen Niederlassungen ist Fielmann bis heute die führende Optikerkette in Deutschland.

Neben Fielmann ist vor allem Apollo-Optik als Optiker bekannt. Auch Apollo hat zahlreiche Fachgeschäfte im gesamten Bundesgebiet. Ob nun Fielmann, Apollo, eine andere Optiker-Kette oder ein Einzelner Optikermeister-Fachgeschäft: bei all diesen Ladengeschäften müssen Sie sich erst einmal auf den Weg machen. Neu sind zahlreiche Online-Optiker, die (fast) ausschließlich Brillenshops im Internet betreiben. Hier kann man die Brille online bestellen bzw. kaufen.

Brille kaufen - was beachten?

Es gibt eine Reihe von Dingen, die man beim Brillenkauf beachten sollte. Dazu gehört zum Beispiel das Gewicht einer Brille, das Material (Horn, Metall, Kunststoff, etc), aber auch ästethische Entscheidungen ("Welche Brille passt zu mir?"). Auch die Stabilität ist ein wichtiges Kriterium: Fällt Ihnen öfter mal etwas herunter, oder sind Sie von Kindern umgeben, die Ihnen die Brille auch mal von der Nase holen könnten? Müssen Sie befürchten, sich einmal versehentlich auf die Brille zu setzen? Oder verrichten Sie mit der Brille grobe Arbeiten, die sie beanspruchen könnten?

Wichtige Angaben über die Brille stehen im Brillenpass, so zum Beispiel die erforderlichen Dioptrie-Werte für die Brillengläser.

Brillenpass
Brillenpass

Vorteile von Online-Optikern

Ein wesentlicher Vorteil von Online-Brillenshops ist die Vergleichbarkeit. Bei Optikern in Ihrer Stadt ist es ein sehr großer Aufwand, mehrere aufzusuchen, sich die Modelle zeigen zu lassen und die jeweiligen Kosten berechnen zu lassen. Anders im Internet: mit wenigen Klicks lassen sich verschiedene Angebote vergleichen - so findet man einfach und schnell die kostengünstigste Brille.

Brille / Bestandteile
Brille / Bestandteile

Es gibt eine ganze Reihe von Online-Optikern und Brillenshops, und es werden laufen mehr. Allerdings sollte man sich vor dem Brillenkauf im Internet über ein teilweise eingeschränktes Rückgaberecht, Lieferzeiten oder zusätzliche Versandkosten Gedanken machen. Grob zusammengefasst kann man sagen: Wer genau weiß, was er / sie möchte, findet bei Online-Brillenanbietern gute und kostengünstige Brillen. Allerdings hat man ein größeres Risiko, was die Gewährleistung betrifft, wenn etwas nicht so läuft wie gewünscht. Wer zum ersten Mal eine Brille kauft, ist sicherlich gut beraten, sich an einen Optikermeister vor Ort zu wenden. Denn die individuelle Beratung ist bei realen Brillengeschäften, in denen der Optiker noch einen Sehtest vornehmen kann und viele Modell da hat, die man live aufsetzen und deren ästethische Wirkung testen kann, sicherlich deutlich besser. Siehe auch:

Brillenversicherungen

Seit Januar 2004 erhalten zahlen die gesetzlichen Krankenkassen in den aller meisten Fällen nichts mehr beim Kauf einer Brille hinzu. Leistungen, die Millionen Menschen benötigen, aber für die der Gesetzgeber keine Zuzahlung vorsieht, sind für die Versicherungswirtschaft ein gefundenes Fressen. Es gibt in Deutschland über 100 Angebote für Brillenversicherungen. Aber nicht für jede/n ist so eine private Brillenzusatzversicherungen sinnvoll. In vielen Fällen wird man beim Kauf einer Brille überredet, eine Brillenversicherung abzuschließen. Oft zahlt man am Ende drauf - oder zahlt im Vergleich zu anderen Anbietern viel zu hohe Monatsgebühren. Für wen lohnt sich eine Brillenversicherung (Pro und Contra). Und welche der Brillenversicherungen ist die günstigste - verglichen mit den Leistungen? Hier findet man eine kostenlose Übersicht der Versicherer: Brillenversicherungen im Vergleich.

Brillen & Kontaktlinsen Zubehör

Brillenetui mit Brillenputztuch
Brillenetui (Hartschale)
mit Brillenputztuch

Wer eine neue Brille kauft, bekommt in der Regel auch einiges an Zubehör. Dazu gehört in der Regel ein Brillenetui, in dem sich ein Brillenputztuch befindet. Nomalerweise bekommt man diese beiden Utensilien beim Brillenkauf gratis dazu. Und beides ist sehr hilfreich. Vorsicht: auf keinen Fall sollte man eine Brille bzw. die Brillenglaäser mit Papiertüchern reinigen. Das (mikroskopisch betrachtet) sehr rauhe Paier zerkratzt sehr leicht das Brillenglas.

Einige Brillen haben auswechselbare Brillenbügel oder Brillengläser, die man entsprechend aufbewahren muss. All diese Teile kann man auch separat kaufen.

Augenlasern - eine Alternative zur Brille

Es gibt zwei Alternativen zur Brille: Kontaktlinsen und Augenlasern. Während Brillen und Kontaktlinsen die Fehlsichtigkeit durch eine vorgesetzte Linse korrigieren, geht das Lasik-Verfahren an die Substanz: In einer Augenoperation wird die Brechkraft der Hornhaut so angepasst, dass man anschließend wieder scharf sehen kann - auch ohne Brille. Mit der Augenlaser-Behandlung kann man die meisten Sehschwächen korrigieren. Mehr dazu siehe Augenlasern.

Online Sehtests

Wenn man den Verdacht hat, dass die Augen nicht mehr so gut sehen können, kann mit einem Online-Sehtest diesen ersten Eindruck verifizieren. Aber: ein Online-Sehtest kann nie den Sehtest bei einem Optiker oder Augenarzt ersetzen. Nur dort bekommt man genaue Werte. Auf diesen Seiten findet man verschiedene Online-Sehtests, sowohl zum Ermitteln der Sehschärfe als auch zum Erkennnen einer Farbsehschwäche. Für Lehrer ist ein Tutorial aufbereitet, wie man einen Farbsehtest im Kunstunterricht malen kann. Siehe: Konzept für den Kunst-Unterricht: Sehtest malen.

Rot-Grün-Sehtest
Rot-Grün-Sehtest (Kunst-Tutorial)

Außerdem: eine Anleitung zum "Brille basteln" und weitere "Brillen-Ausmalbilder, Malvorlagen und Clipart".

Unterhaltsame optische Täuschungen

Interessant und unterhaltsam sind optische Täuschungen. Sie zeigen, dass das Auge nach sehr strengen Regeln arbeitet. Wenn etwas nicht in dieses angeborene oder erlernte Raster passt, führt das oft zu überraschenden Seheindrücken und Einsichten. Beispiel: Sind die beiden Quadrate des Schachbretts A und B unterschiedlich hell?

Quadrate des Schachbretts unterschiedlich hell? (optische Täuschung)
Sind die Quadrate A und B unterschiedlich hell?

Antwort: Natürlich, die Grauwerte von Quadrat A und Quadrat B sind absolut identisch. Verblüffend, oder? Mehr optische Täuschungen.

Weitere Sehhilfen

Sehhilfen dienen nicht nur der Korrektur von Fehlsichtigkeiten, sondern ermöglichen es auch, Dinge erkennbar zu machen, die man mit dem bloßen Auge nicht sehen kann. Dazu gehören Teleskope, Ferngläser (Feldstecher), Lupen und Mikroskope. Fast alle diese Garäte beruhen auf dem Prinzip von optischen Linsen, die das Licht so brechen (vergrößern), dass das Bild in einer geeigneten Größe erkennbar wird.

Viel Vergnügen bei brillen-sehhilfen.de :-)

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