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Augenlasern - Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse?

Augen lasern Krankenkassen
Augen lasern -
Krankenkassen & Kosten

Im Grunde eine einfache Frage: beteiligt sich die Krankenkasse an den Kosten einer Laser-Operation - und wieviel übernimmt sie? Leider ist die Antwort nicht so einfach - weil die Frage ungenau ist.

Für die allermeisten gilt: nein, die Krankenkasse übernimmt nicht die Kosten einer Augenlaser-Operation. Sie beteiligt sich nicht an den Kosten. Aber es gibt Ausnahmen ...

Gehen wir zunächst von dem Fall aus, dass man gesetzlich versichert ist (also zum Beispiel bei der AOK, der Barmer, der Techniker-Krankenkasse etc.). Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen NICHT die Kosten einer Augenlaser-Operation.

Warum übernimmt eine gesetzliche Krankenkasse nicht die Kosten?

Gesetzliche Krankenversicherung
GKV: Gesetzliche
Krankenversicherung

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen nur die Kosten für medizinisch notwendiige Maßnahmen und Operationen. Und dann auch nur diejenige Therapie oder OP, die am kostengünstigsten ist.

In den meisten Fällen ist die Ursache für die Augenlaser-Behandlung eine brechungsbasierte Fehlsichtigkeit. Diese kann man zum einen mit einer Brille korrigieren - und zum anderen gilt diese Fehlsichtigkeit nicht mehr als "Krankheit", sondern als "physiologische Veränderung". Daher übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen noch nicht einmal die Kosten für eine Sehhilfe (Brille, Kontaktlinsen).

Ausnahme bei der GKV

Die einzige Ausnahme bilden die Fälle, bei denen eine Augenlaser-Operation aus medizinischen Gründen unbedingt erforderlich ist. Das ist jedoch nur bei tatsächlichen Augenerkrankungen und ev. Unfällen der Fall. Wer einfach nur die Augen lasern lassen möchte, um die Brille loszuwerden, wird keine Unterstützung bekommen.

Ausnahme private Krankenversicherung (PKV)

Private Krankenversicherung
PKV : Private
Krankenversicherung

Für diejenigen, die nicht gesetzlich, sondern privat krankenversichert sind, stellt sich das Bild etwas anders dar: in diesem Fall hängt es am individuellen Vertrag, den man mit dem PKV-Anbieter abgeschlossen hat. Dort kann eine Kostenbeteiligung für eine Augenlaser-Behandlung integriert sein. (Siehe PKV-Anbieterliste Deustchland)

Ausnahme Brillenversicherung

Da die gesetzlichen Krankenkassen bei Sehhilfen nicht mehr hinzu zahlen, entschließen sich viele Menschen, die "nur in der GKV angesichert sind, eine private Zusatzversicherung abzuschließen. Wenn es sich dabei nur um eine Zuzahlung für Sehhilfen handelt, spricht man auch von einer Brillenversicherung. In diesem Fall hängt es auch vom konkreten Vertrag ab - aber in der Regel beteiligt sich der Anbieter an den Kosten für eine Augenlaser-Operation. Nicht selten geht es dabei um einen Betrag von rund 1.000 Euro. Man sollte allerdings auch das Kleingedruckte genau lesen, denn nicht selten sind daran bestimmte Bedingungen geknüpft. Sonst könnte ja jeder, der die Augen lasern lassen möchte, schnell eine Brillenversucherung abschließen, die 1000 Euro kassieren und die Vertrag dann kündigen. Dagegen müssen sich die Anbieter natürlich schützen ...

Die "billigen" Brillenversicherungen von Fielmann, Apollo Optik oder anderen Optiker-Ketten zahlen aber natürlich nichts für eine Augenlaser-Op hinzu. Logisch - dadurch würden die ja nur ihre Kunden verlieren. Es hängt also davon ab, bei welchem Anbieter man die "Zusatzversicherung Brille" abgeschlossen hat. Siehe dazu auch: "Zusatzversicherung Zahn, Brille, Heilpraktiker"

Kurzum / Zusammenfassung

  • Die gesetzliche Krankenkassen zahlen für das Augenlasern nichts hinzu - es sei denn, es ist medizinisch zwingend erforderlich.
  • Die privaten Krankenkassen zahlen etwas hinzu, wenn das vertraglich vereinbart wurde.
  • Eine private Zusatzversicherung zahlt eventuell bis zu 1000 Euro hinzu - auch das hängt vom individuellen Vertrag ab.
Welche Kosten übernehmen      Krankenkassen beim Augenlasern
Welche Kosten übernehmen Krankenkassen beim Augenlasern?

Fragen kostet nichts ...

Wie hoch die Kosten für das Augenlasern sind, hängt auch von der gewünschten Methode ab. Auch hier muss man mit dem Versicherungsanbieter zunächst klären, ob die Kosten für das gewünschte Verfahren - Lasik, Femto-Lasik oder ReLEx-Smile - überhaupt übernommen werden. Und welches das optimale Verfahren ist, hängt auch von der individuellen Beschaffenheit der Hornhaut des Auges zusammen. Am einfachsten ist es, sich mit einer Augenklinik in Ihrer Nähe in Verbindung zu setzen und dort einen Termin für eine individuelle Beratung geben zu lassen. In den meisten Fällen ist das Vorgespräch kostenlos, ebenso wie eine Voruntersuchung inklusive Sehtest.

Welche Augenlaser-Methode ist die beste und günstigste?

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