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Sehtest bei Apollo

Brillenputztuch zur Brillenpflege

Brillenputztuch einfach
Einfaches Brillenputztuch

Ein Brillenputztuch ist ein spezielles Putztuch, mit dem man eine Brille schonend reinigen kann. In aller Regel bekommt man ein Mikrofaser-Brillenputztuch beim Kauf einer neuen Brille, das sich im Brillenetui befindet. Im Unterschied zu einem Papiertaschentuch zeichnen sich die Mikrofaser-Tücher dadurch aus, dass sie nicht fusseln.

Vorsicht bei Papiertüchern

Was bei Geschirr oder dem Fenster gut funktioniert, ist für Brillen sogar eher schädlich: Papiertücher haben stets eine relativ rauhe Oberfläche, die das Brillenglas leicht ankratzen kann. Man spricht von Mikrokratzern. Die sind zwar nur mit der Lupe sichtbar, aber sie trüben das Bild doch unmerklich. Wer seine Brillengläser duaerhaft und regelmäßig mit Papiertüchern reinigt, macht die Brille nach ein paar Monaten unbrauchbar.

Falsche Reinigung bzw. unsachgemäßes Putzen führt relativ schnell dazu, dass die Oberflächenschichten des Brillenglases zerkratzen. Es entstehen mikrofeine Rillen, Grate und Vertiefungen, die zwar für menschliche Augen kaum wahrnehmbar sind, aber unter einem Mikroskop deutlich zu erkennen sind:

Zerkratztes Brillenglas
Zerkratztes Brillenglas mit ca. 80-facher Vergrößerung mikroskopiert

Diese feinen Kratzer und Grate bewirken eine unkontrollierte Streuung der Lichtstrahlen. Die Folge sind einerseits strahlenförmige Lichtreflexe um Lichtquellen herum, was sich vor allem im Dunkeln störend bemerkbar macht, und andererseits kaum merkliche Schwierigkeiten beim Scharfsehen, weil das Auge diejenigen Bereich, die nur unsaubere Informationen auf die Netzhaut werfen, ausgleichen muss. Eine schlechte Brille bewirkt also mehr "Seharbeit", was auf Dauer zu ermüdeten Augen und latenten Kopfschmerzen führen kann (siehe dazu auch: müde Augen und Kopfschmerzen durch Smartphone-Nutzung).

Eine Brille kann also ihre Wirkung erst dann wirklich optimal entfalten, wenn sie sauber und gut geputzt ist.

Feuchte Brillenputztücher

Neben Mikrosfasern-Brillenputztüchern gibt es auch feuchte Brillenputztücher. Sie sind mit einem speziellen Reinigungsmittel befeuchtet, das nicht nur reinigt, sondern die Brillengläser in der Regel mit einem spziellen Schutzfilm beschichtet. Feuchte Brillenputztücher lassen sich nur einmal verwenden, da sie dann austrocknen. Auf die Dauer ist das eine relativ kostenintensive Pflege, daher ist das Reinigen der Brille mit einem üblichen Brillenputztuch eher zu empfehlen.

Brillenputztuch
Brillenputztuch

Mikrofaser-Putztücher waschen

Mikrofaser-Brillenputztücher kann man in der Waschmaschine waschen. Allerdings sollte man sie nicht über 40° waschen, da sonst das feine Gewebe angegriffen.

Brillenputztuch auch für Tablett-Pcs und Handys

Übrigens eigenen sich Brillenputztücher auch hervorragend, um die Oberhlächen von Tabletts (z.B. iPad) oder Smartphones (Handys) zu reinigen. Auch hier gilt: die sehr feine, durchsichtige Oberfläche kann im Laufe der Zeit verkratzen, wenn man sie mit Papiertüchern reinigt. Brillenträger haben den Vorteil, dass sie dafür auch ihr Mikrofaser-Brillenputztuch benutzen können. Versuchen Sie es.

Alternative: Ultraschall-Reinigungsgerät

Alternativ zum Reinigen mit einem Brillenputztuch kann man sich auch einen Ultraschall-reiniger zulegen. Es gibt Geräte, die auch zur Brillenreinigung geeignet sind. Praktisch jeder Optiker hat ein solches Gerät in seinem Geschäft stehen (meist "hinten"). Wenn er dann mal kurz mit Ihrer Brille verschwindet, denn deshalb, weil er sie in so einen Ultraschallreiniger legt und für ein paar Sekunden duchrütteln lässt. Solche Ultraschallreiniger kann man auch privat kaufen (ab ca. 30 Euro), dann ist die Brillenpflege noch einfacher und effektiver. Mehr dazu siehe BrilleBestellen.com

Siehe auch