Diese Website verwendet Cookies, Google Analytics und zeigt interessenbezogene Werbung. Datenschutzhinweise öffnen ... Einverstanden

Müde Augen und latente Kopfschmerzen durch PC- und Smartphone-Nutzung

Müde Augen

Müde Augen

Viele Menschen, die oft und lange an digitalen Geräten arbeiten, kennen das Problem: auf die Dauer ermüden die Augen und man bekommt leichte Kopfschmerzen. Oft wird das gar nicht im Zusammenhang mit dem permanenten Anstarren des Displays in Verbindung gebracht. Der Brillenglashersteller Zeiss bietet dafür nun ein Lösung an: das „Digitale Brillenglas„.

Der Name ist natürlich etwas widersinnig: nicht das Glas ist digital, sondern die Displays, die man mit dem Glas nutzt. Aber egal. Digitalbrillen sind nur für Menschen erforderlich, die sowieso eine Brille tragen, um in der Ferne gut sehen zu können (wg. Kurzsichtigkeit). Ab einem Alter von etwa 30. Jahren gesellt sich dann – sehr schleichend und anfangs unbemerkt – eine Altersweitsicht hinzu. Die Alterweitsicht erschwert dann das Sehen in der Nähe. Das betrifft dann meist auch die Displays digitaler Geräte. Dazu gehören neben Monitoren von PCs auch Tabletts, Smartphones oder Navigationsgeräte. Die normel Einstärkenbrille ist für das Sehen dieser Distanzen nicht geeignet.

Digital-Brillengläser

Digital-Brillengläser

Für wen sind Digitale Brillengläser geeignet?

Die Digitalen Brillengläser sind im Grunde Gleitsichtgläser, die für zwei Sehdistanzen geeignet sind. Da besonders Menschen zwischen 30 und 45 Jahren digitale Displays nutzen, kann man sie auch als „Gleitsichtbrille light“ bezeichnen. Die Altersweitsichtigkeit ist in diesem Alter noch nicht besonders fortgeschritten. Gleichzeitig ist die Leseentfernung auf mobilen Geräten geringer als beim herkömmlichen Lesen analoger Medien – so zumindest laut Hersteller Zeiss.

Geänderte Sehgewohnheiten: Abstand zu digitalen Displays

Geänderte Sehgewohnheiten: Abstand zu digitalen Displays (Quelle: Zeiss)

Genau für diese Menschen wurden die Digitalen Brillengläser entwickelt. Mehr darüber in dem Erfahrungsbericht, den ich über meine neue Digitalbrille geschrieben habe. Was für mich dabei besonders interessant war: wer wirklich gute Brillengläser haben will, braucht vorab eine professionellen Sehtest, mit dem die Augen ganz genau vermessen werden. Ohne wirklich exakte Werte bringt das beste Brillenglas nichts.

Um noch einmal auf das Ausgangsthema zurückzukommen: diese ermüdeten Augen und latenten Kopfschmerzen bei der Bildschirmarbeit sind tatsächlich sehr nervig. Ich habe das lange Zeit überhaupt nicht mit dem Sehen in Verbindung gebracht. Aber in der Tat kann man durch Pausen, in denen man die Augen in andere Sehdistanzen schweifen lässt (z.B. ein Spaziergang) deutlich entlasten. Nur: meist hat man dafür keine Zeit.

Wie geht Euch das? Kennt ihr auch diese Ermüdungserscheinungen nach intensiver Arbeit an digitalen Displays? Was tut ihr dagegen?

Weiterlesen

.