close-ButtonDiese Website verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren und auszuwerten. Mehr erfahren ... Ok, einverstanden.
Sehtest bei Apollo

Formstabile (harte) Kontaktlinsen

Harte (formstabil) Kontaktlinse
Harte (formstabil) Kontaktlinse

Die ersten harten Kontaktlinsen kamen 1976 auf den Markt. Harte Kontaktlinsen sind "formstabil" - die Form ist also relativ fest und nur in geringem Umfang biegbar. Sie sind daher wesentlich länger haltbar bzw. nutzbar. Harte Kontaktlinsen sind in der Anschaffung teurer als weiche, aber da sie so lange nutzbar sind, rechnet sich diese Anfangsinvestition.

Vorteile von harten Kontaktlinsen

Nachteile von harten Linsen

Formstabile (harte) Kontaktlinse
Formstabile (harte) Kontaktlinse

Unterschied zu weichen Kontaktlinsen

Weiche Kontaktlinsen sind flexibler und passen sich mehr der Form der Hornhaut an. Sie sind größer als formstabile Linsen, ihr Durchmesser liegt üblicherweise zwischen 12 und 16 mm. Dadurch liegt der Linsenrand bei geöffnetem Auge knapp unter den Augenlidern.

Weichen Kontaktlinsen sind bei weitem nicht so lange haltbar wie harte Kontaktlinsen. Erstere kann man - je nach Art - von einem Tag bis zu maximal einem Jahr tragen (sog. Jahreslinsen). Am verbreitetsten sind Wochen- und Monatslinsen.

Weiche Linsen trocknen schneller aus als harte, sie sitzen allerdings fester auf der Hornhaut. Bei täglicher Nutzung und guter Pflege sind harte Kontaktlinsen deutlich günstiger als weiche.

Formstabile (harte) Kontaktlinse
Formstabile (harte) Kontaktlinse

Wie funktioniert eine formstabile Kontaktlinse?

Kontaktlinsen sind sehr feine Plastikschalen, die man direkt auf die Hornhaut des Auges legt. Damit sie dort "schwimmen" können - und nicht festkleben - gibt man beim Einsetzen etwas Gleitflüssigkeit auf die Kontaktlinse. Nach kurzer Zeit gewöhnt sich das Auge an die vorgesetzte Linse und produziert von alleine ausreichend Flüssigkeit. Der Durchmesser liegt üblicherweise zwischen acht und zehn Millimetern, das entspricht etwa der Größe der Pupille (die Pupille ist die Öffnung, die von der Regenbogenhaut (Iris) gebildet wird).

Eine der wichtigsten Eigenschaften von Kontaktlinsen ist die Sauerstoffdurchlässigkeit. Denn die Versorgung der Hornhaut mit Sauerstoff darf nicht durch die "schwimmenden Linsen" unterbrochen werden.

Im Grunde ist die Funktionsweise einer Kontaktlinse mit der einer Brille zu vergleichen: beides sind vorgesetzte Linsen, die die Brechkraft des Auges so verändern, dass in der Summe der Brechungswinkel wieder optimal ist: denn nur wenn der Fokus der Lichtstrahlen im Augeninneren auf die Fovea, den centralen Teil der Makula (Gelber Fleck) treffen, sieht man ein scharfes Bild.

Können Kontaktlinsen das Auge schädigen?

Viele Menschen haben Sorge, dass die Kontaktlinsen die Hornhaut beschädigen können. Diese Sorge ist im Prinzip nicht unbegründet. Enscheidend ist ausreichend Tränenflüssigkeit als Gleitfilm für die Linse. Vor allem beim Einsetzen und Herausnehmen der Linsen kann Tränenflüssigkeit weggedrückt werden. Dann kann es zu Kratzern auf der Hornhaut kommen, die sich im schlechtesten Fall entzünden können. Das geschieht allerdings sehr selten.

Vor allem Anfänger sollten daher vorsichtig sein und einen Linsensauger benutzen, um die Kontaktlinsen einzusetzen oder herauszunehmen. Im Laufe der Zeit gewinnt man jedoch als Kontaktlinsen-Nutzer so viel Sicherheit und Routine, dass soclhe Schäden an der Hornahut praktisch nicht vorkommen.

Kontaktlinse einsetzen
Kontaktlinse einsetzen - mit etwas Übung ganz einfach

Weiterlesen?