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Wie funktioniert das menschliche Sehen?

Sehen ist ein chemisch/physikalischer Prozess. Er hat sich im Laufe von Jahrmillionen evolutionär immer weiter verbessert. In dem Artikel "Wie funktioniert das Auge" werden die Bestandteile des Auges vorgestellt. In diesem Artikel geht es darum, wie genau aus einem Licht-Signal ein elektrisches Signal entstehen kann, dass dann über den Sehnerv ins Gehirn weitergeleitet wird.

Die Netzhaut (Retina)

Die Netzhaut, auch Retina genannt, besteht aus zwei unterschiedlichen Typen von Sinneszellen: die Stäbchen und die Zapfen.

Die Stäbchen

Die Stäbchen sind, ihrem Namen entsprecht, langezogen und deutlich größer als die Zapfen. In den Stäbchen liegen sogenannte Disks. Und in der Membran dieser Disks sind die eigentlich entscheidenden Moleküle eingelagert: das Rhodopsin. Das Rhodopsin, auch Sehpurpur genannt, ist eine lange Aminosäurekette, in die im Zentrum ein sogenanntes Retinal eingebettet ist. Diese Retinal kann seine räumliche Struktur verändern, wenn ein Photon ("Lichtteilchen" bestimmter Wellenlänge) auf es einwirkt. Oder anders herum: wenn ein Photon auf so ein 11-cis-Retinal fällt, ändert es seine räumliche Struktur und wird zu sog. all-trans-Retinal. Da es in das Rhodopsin eingebettet ist, verändert in der Folge auch das Rhodopsin seine räumliche Struktur.

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