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Akkommodation - Definition (Begriff)

Der Begriff Akkommodation stammt vom lateinischen accommodare ab. Das bedeutet übersetzt soviel wie "anpassen, anlegen, anfügen, aufsetzen". Es handelt sich um eine bestimmte Fähigkeit der Anpassung an äußere Umstände.

Da das in vielen Zusammenhängen eine sinnvolle Zusammenfassung bestimmter Prozesse ist, wird der Begriff entsprechend häufig benutzt. Hier einige dieser Zusammenhänge:

  • Akkommodation des Auges
  • Akkommodation als lernpsychologisches Phänomen
  • Akkommodation des Stoffwechsels
  • Akkommodation in der Religionswissenschaft

Akkommodation des Auges

Unter Akkommodation versteht man die Fähigkeit des Auge, mithilfe der dynamisch verformbaren Augenlinse in unterschiedlichen Sehdistanzen scharf sehen zu können.

Akkommodation als lernpsychologisches Phänomen

In der Lernpsychologie ist die Akkommodation eine auf Erfahrung begründete Anpassung eines kognitiven Schemas.

Akkommodation des Stoffwechsels

In der Inneren Medizin ist Akkommodation die Fähigkeit von inneren Organen, ihre Aufnahme- und Abscheidungsmenge den Umständen anzupassen.

  • Magen: Fähigkeit, sein Volumen dem der aufgenommenen Nahrung anzupassen.
  • Harnblase: Fähigkeit, sich an steigende Harnmengen durch einen niedrigeren Dauertonus des Detrusors anzupassen.
  • Niere: Fähigkeit, eine vom Primärharn abweichende Osmolalität im Endharn herzustellen.
  • Darm: Fähigkeit, ohne Erhöhung des intraluminalen Drucks unterschiedlich große Stuhlmengen zu speichern.

Akkommodation in der Religionswissenschaft

In der Religionswissenschaft wird Akkommodation auch als Fähigkeit zur Anpassung einer Religion an eine andere oder an Ideen und Werte der Umgebung genutzt.

Siehe auch / Ressourcen